SHADOWS OF THE BRIGHT - 5.th Kunstkontakter Anniversary

Opening: 25.März 2011, 19-22 Uhr 25.3.-17.4.2011

Info:

"It's up to you to see me". Mit dieser Aufforderung wandte sich im Spätsommer 2010 Konstantin Schneider, der als Betreiber der Internetplattform "BERLINER KUNSTKONTAKTER" seit nunmehr 5 Jahren durch Vernissagen und über Kunstmessen in aller Welt wirbelt, an Künstler, zu denen er ein ganz besonders freundschaftliches Verhältnis entwickelt hat. Denn Schneiders Innovation besteht darin, als freier Journalist und Kunstfigur immer wieder über Grenzen zu gehen. Schnell machte er Anfang 2006 mit seiner authentischen Interview-Technik durch die er ganz nebenbei vielen Künstlern zu mehr Geltung verhalf, von sich Reden, weshalb ihn die Kunstwelt zunehmend als einen das jeweilige Ereignis bereichernden Akteur adoptierte. Dass er es mit seinem Bauhelm samt einer darauf montierten Handkamera aber auch tatsächlich schaffte, zu einem internationalen Markenzeichen zu werden, hat sicher damit zu tun, dass seine Erscheinung bereits nach einmaligem Sehen lebenslänglich in der Erinnerung haften bleibt. Dieses Bekanntheitskapital hartnäckig mehrend hat die Kunstfigur BERLINER KUNSTKONTAKTER seit 2008 ihren Aktionsradius kontinuierlich erweitert, machte also nicht mehr nur in Basel, Madrid, Paris, Wien oder London Station, sondern auch in Shanghai oder Miami.

Als KUNSTKONTAKTER FINE ART ADDICTS TOUR bezeichnet Schneider, dem zwischenzeitlich sogar das Prädikat "populärster Blogger der deutschen Hauptstadt" (db-artmag) verliehen wurde, seit 2010 seine Studienreisen auf denen er sich seine ganz persönlichen Eindrücke von den Strömungen und Neuerungen des Kunstmarktes verschafft, wovon er dann wiederum Kurzreportagen auf seiner Plattform veröffentlicht. Aber auch sein wöchentlicher Newsletter wird mittlerweile regelmässig von Künstlern, Galeristen und Sammlern in aller Welt gelesen. Da verwundert es nicht, dass der Kunstkontakter in der neuen Rolle des BERLIN ART AMBASSADOR'S zusammen mit Jan Sobottka bereits im Mai 2009 eingeladen wurde, für vier Wochen den Showroom des Deutschen Generalkonsulats in New York zu bespielen. Mit einer Solo-Show konnte er ausserdem kurze Zeit später in der Berlin-Lounge des Landesverband Berliner Galerien (LVBG) sein Ausstellungsdebüt in Basel feiern.

Mittlerweile verfügt der diplomierte Kommunikationswissenschaftler über ein Riesenarchiv von Kunstreportagen, welches für die Nachwelt noch eine spezielle Bedeutung erlangen könnte, ermöglichen Schneiders Beobachtungen doch auch einen unverstellten Blick auf ein Stück Zeitgeschichte, in der es insbesondere eine Freude war, neue Wege in der Kunst zu gehen ohne die alten aus den Augen zu verlieren.

Als postmoderner Ironiker, der sich der Solidarität vieler Künstler sicher sein kann, hält Schneider ganz selbstverständlich am Konzept von Kunst für alle fest und lässt gerade auch dann auf seine Berliner nix kommen, wenn er mal für längere Zeit seine Koffer packt. Denn in den Verbindungen der Stadt mit den zahlreichen "emerging markets" in Asien, angefangen bei Istanbul, Middle East, New Delhi, Hong Kong und Lateinamerika steckt das Potential für Zukünftiges, sollte uns das Bewährte nicht reichen.

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